Re-Launch effata[!]

Re-Launch effata[!]

In der Geschichte der Jugendkirche effata[!] ist es Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen. Das bisherige Konzept stammt aus dem Jahr 2013. Das ist für eine Jugendkirche ein langer Zeitraum. Viele Erinnerungen, nicht nur an kirchliche Großereignisse, bleiben untrennbar mit der Jugendkirche effata[!] verbunden. Das zeugt von der jahrelangen guten Arbeit, die hier geleistet wurde. Um den Bedürfnissen einer sich immer wieder verändernden Jugendkultur gerecht zu werden, haben die Bistumsleitung und das Pastoralteam der Jugendkirche effata[!] gemeinsam beschlossen, die Jugendkirche einem Re-Launch zu unterziehen. Auch der Beirat der Jugendkirche wünscht sich ausdrücklich eine Weiterentwicklung des Konzeptes. Ziel des Prozesses, der nach den Sommerferien begonnen werden soll, ist es die veränderten Lebenswirklichkeiten Jugendlicher wahrzunehmen und Schlüsse für die pastorale Arbeit zu ziehen. Dafür soll sich die Jugendkirche effata[!] gemeinsam mit Jugendlichen auf einen Weg machen und mit der Zielgruppe neue Ideen entwickeln. Hierfür gibt es jedoch keine Patentrezepte oder schon vorab vorformulierte Zielsetzungen. Vielmehr soll es ein Prozess sein, in dem in aller Freiheit neue Wege bedacht, entwickelt und ausprobiert werden können. Die Jugendkirche effata[!] wird dabei fachlich begleitet vom Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) aus Bochum. Durch das ZAP begleitet wird ebenfalls eine Evaluation der Sonntagsgottesdienste. Bis zur Auswertung dieser Studie werden die Sonntagsgottesdienste weiterhin angeboten werden. Für die Jugendkatechesen und Jugendgebetsabende wurde Bischof Dr. Felix Genn bereits ein verändertes Konzept vorgelegt, das bald erstmals ausprobiert werden kann. Da die Veranstaltungen mit dem Bischof traditionell ein fester Bestandteil von Firmvorbereitungen im ganzen Bistum sind, finden die angekündigten Termine statt. Den nötigen Freiraum für die konzeptionelle Grundlagenarbeit gewinnt das Team der Jugendkirche dadurch, dass alle weiteren Angebote nach den Sommerferien pausieren. „Wenn aus der Prozessgestaltung der Jugendsynode im vergangenen Jahr ein Schluss gezogen werden kann, dann dieser: Jugendpastoral geht nur gemeinsam mit Jugendlichen. Und Jugendliche sind eine Zielgruppe, die sich permanent verändert. Deshalb liegt es eigentlich schon in der Natur der Sache, dass sich eine Jugendkirche nach einer gewissen Zeit wieder neu fragen muss: Wie kann Partizipation funktionieren? Welche Themen bewegen die aktuelle Generation Jugendlicher? Was ist eine zeitgemäße Glaubenskommunikation? Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Jugendlichen Antworten auf diese Fragen zu suchen. Gleichzeitig gilt es die Zäsur zu nutzen, um Allen zu danken, die sich bis heute in der Jugendkirche effata[!] schon engagiert und diesen jugendpastoralen Ort mit viel Herzblut mitgestaltet haben.“ (Domvikar Holger Ungruhe)