„For future [!]“ – Jugendgebetsabend mit Bischof Felix

„For future [!]“ – Jugendgebetsabend mit Bischof Felix

Vieles auf der Erde bringt Jugendliche zum Staunen. Was sie begeistert, was sie wunderschön finden, was sie fasziniert, all dies zählten sie am 17. Mai beim Jugendgebetsabend mit Bischof Dr. Felix Genn in der Jugendkirche „effata“ in Münster auf. Angelehnt an die Bewegung „Fridays for Future“ der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg ging es dieses Mal unter dem Motto „For future [!]“ um die Bewahrung der Schöpfung und der damit verbundenen Verantwortung für ein umweltbewusstes Handeln. Mit dabei waren unter anderem Firmbewerber aus Herten und Laer sowie die Weltjugendtagspilger aus dem Bistum Münster, die an diesem Abend zu einem Nachtreffen nach Münster gekommen waren.

„Gott hat uns diese Erde geschenkt, machen wir daraus keine Räuberhöhle“, rief Bischof Genn die Jugendlichen dazu auf, achtsam zu sein. Er sei sehr froh, sagte der Bischof, dass heute viel mehr Menschen als noch in seiner Jugend sensibel für das Thema seien und sich engagierten.

Genn forderte die Jugendlichen auf, das eigene Konsumverhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt zu überdenken. Dabei nahm er sich selbst nicht aus und nannte als praktisches Beispiel seinen Dienstwagen: „Über die Größe des Autos und den CO2-Ausstoß mache ich mir schon Gedanken, das ist ein Problem für mich.“ Die Bewahrung der Schöpfung sei ein Auftrag für alle Christen, für alle Menschen.

Nach der Predigt waren die Jugendlichen eingeladen, zu überlegen, wo und wie jeder einzelne konkret etwas für den Klimaschutz tun könnte – weniger Plastik verwenden, auf das Fliegen verzichten, Müll vermeiden, seltener mit dem Auto fahren, Strom sparen…

Am Ende des Wortgottesdienstes verteilte das Team um Jugendpfarrer Holger Ungruhe und Bruder Konrad Schneermann kleine Tüten mit Blumensamen an die Jugendlichen. Verbunden damit war die Bitte, die Blumen zu sähen, um so ein Lebensumfeld Bienen zu schaffen – ein Beitrag gegen das Insektensterben und für den Umweltschutz.

Text: Gudrun Niewöhner
Bischöfliche Pressestelle