Neuer Pfarrer für die Jugendkirche

Domvikar Hendrik Drüing wird mit Ablauf des 11. November von seinen Aufgaben als Diözesanjugendseelsorger, Diözesanpräses des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und als Leiter der Jugendkirche „effata“ entpflichtet werden. Sein Nachfolger als Leiter der Jugendkirche „effata“ wird zum 1. Januar 2019 Holger Ungruhe, derzeit noch Jugendpfarrer im Offizialatsbezirk Oldenburg, dem niedersächsischen Teil des Bistums. Ungruhe wird zum selben Termin außerdem Bischöflicher Beauftragter für die Förderung von Priesterberufungen und Koordinator der Berufungspastoral im Bistum werden.

Hendrik Drüing soll ebenfalls zum Jahresbeginn eine neue Aufgabe erhalten. Wo genau der 33-Jährige, der 2013 zum Priester geweiht wurde und seit 2016 in seinen jetzigen Funktionen wirkte, ab dann tätig sein wird, steht noch nicht fest. Auch die Nachfolge als Diözesanjugendseelsorger und BDKJ-Präses wird in den kommenden Wochen geklärt werden.

Hingegen blickt Holger Ungruhe erwartungsvoll auf seine zukünftigen Arbeitsfelder, mit denen ein Wechsel von Vechta nach Münster verbunden sein wird. Der 35-Jährige, der seit 2011 Priester und seit 2015 Jugendpfarrer ist, ist gespannt auf seine Tätigkeit in der Berufungspastoral und in der Jugendkirche „effata“: „In beiden Feldern gibt es Raum, Neues auszuprobieren, und mit dieser Perspektive verbinde ich erst einmal Vorfreude, wenn mir auch der Abschied aus dem Oldenburger Land nach sieben Jahren nicht ganz leicht fällt.“

Seine Aufgabe in der Berufungspastoral möchte Ungruhe demnächst nicht an Kennzahlen messen, sondern versteht sie grundsätzlich: „Ich glaube, dass Jesus auch heute in seine Nachfolge ruft, und einige Menschen ruft Er in das Amt des Priesters, der einen eigenen unverzichtbaren Beitrag für das Leben der Kirche leistet.“ Wie man solche Christen anspricht, ihnen die Beantwortung der mit ihrer Berufung verbundenen Fragen erleichtert und ihnen vermittelt, dass der Priesterdienst lohnenswert und erfüllend ist, damit möchte er sich auseinandersetzen.

Dabei setzt Ungruhe auf den Aufbau eines Netzwerks. „Gerade in einem so großen Bistum wie Münster sind die wichtigsten Ansprechpersonen konkrete Personen vor Ort“, findet er, „deshalb ist auch nicht geplant, mit einer zentralen Stelle in der Bistumsstadt zu arbeiten, sondern ein Netzwerk über die ganze Diözese zu spannen. Berufungspastoral soll eine Querschnittsaufgabe werden.“ Diesen Gedanken wolle er weiterentwickeln und außerdem grundsätzlich den Austausch mit anderen pastoralen Berufsgruppen und der Jugendarbeit pflegen.

 

Text: Anke Lucht
Bischöfliche Pressestelle